Wie eine Überprüfung der Zeitschrift Finanztest ergab, haben mehr als die Hälfte der insgesamt 64 einbezogenen Banken die Gebühren bei der Nutzung von fremden Geldautomaten erhöht. Die Gebühren, die beim Geldabheben an einem Automaten anfallen, der nicht zur eigenen Hausbank gehört, können aufs Jahr gerechnet eine beachtliche Summe ergeben.
Am besten keine fremden Geldautomaten nutzen
Die Gebühren bei Fremdnutzung eines Automaten können bis zu 10 Euro pro Abhebung betragen. Damit müssen Verbraucher nunmehr das Doppelte bezahlen wie noch im Jahr 2008.
Um die unnötigen Kosten einzusparen, sollten Kontoinhaber generell nur die Geldautomaten der eigenen Hausbank nutzen, bzw. die Automaten des entsprechenden Bankenverbundes.
Girokonto sorgfältig aussuchen
Zudem ist es sinnvoll, bereits bei der Wahl eines neuen Girokontos darauf zu achten, dass genügend Geldautomaten der betreffenden Bank in der eigenen Region zur Verfügung stehen.
Mittlerweile bieten zahlreiche Banken auch Kreditkarten zusätzlich zur EC-Karte an, mit denen man auch an fremden Geldautomaten ohne zusätzliche Kosten Geld abheben kann.
Doch auch hier sind die Möglichkeiten bereits eingeschränkt: Über 80 Sparkassen haben bereits eine Sperrung für fremde Kreditkarten an ihren Geldautomaten veranlasst.
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