Obwohl schon lange angedacht, ist die Möglichkeit, dass jeder Privatkunde ein Girokonto auf Guthabenbasis erhalten kann, noch immer in weiter Ferne. Dies liegt weniger an der Bereitschaft der Bevölkerung, ein solches Angebot anzunehmen, noch an den gesetzlichen Grundlagen. Vielmehr zögern die Banken, ein solches Angebot den Kunden zur Verfügung zu stellen.
Empfehlung an die Geldinstitute
Die Empfehlung, vermehrt Girokonten auf Guthabenbasis ins Angebot der Banken aufzunehmen, besteht seit über 13 Jahren. Besonders zu wirtschaftlich schwierigen Zeiten, so damals die Empfehlung, sei ein Guthabenkonto für die Bürger besonders wichtig. Werden Sie Ihre Schulden los. Vor allem Kunden, die durch Schulden einen Eintrag bei der Schufa haben, bekommen unter normalen Umständen bei keinem Geldinstitut ein Girokonto oder ein Tagesgeldkonto angeboten. Je mehr Menschen in Zahlungsnot geraten, umso größer wird der Bedarf an einem solchen Girokonto auf Guthabenbasis. Die Nachfrage ist derzeit wieder besonders hoch, lediglich das Angebot ist nicht vorhanden. Auch sind die Konditionen für die Bankkunden oft unvorteilhaft, so dass viele Bankkunden nicht in den Genuss kommen können. Besonders bei hoher Schuldenlast wird die Eröffnung eines solchen Kontos oft verweigert.
Mögliche Empfehlung der Regierung
Derzeit wird seitens der Bundesregierung überlegt, die Empfehlung an die Banken, die derzeit nur vom Zentralen Kreditausschuss besteht, durch eine eigene Empfehlung zu untermauern und somit den Weg zu ebnen, dass immer mehr Banken ein solches Girokonto zur Verfügung stellen.
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