Aktuelle Tagesgeld News auf dem deutschen Markt

Citibank tauscht ebenfalls Kreditkarten aus

Nun hat es auch die Citibank erwischt. Die Citibank tauscht zahlreiche Kreditkarten ihrer Kunden aus. Auch aufgrund des Datenklau bei dem spanischen Dienstleister werden rund 15.000 Kreditkarten, die die Citibank ausgegeben hat, ausgetauscht.

Der Anteil der Kreditkarten, die ausgetauscht werden müssen, ich aber gering. Bei der großen Anzahl von knapp einer Millionen Citibank Kunden ist es nur ein geringer Anteil an Kunden. Die Citibank wird alle beteiligten Kunden, deren Kreditkarten aus Sicherheitsgründen ausgetauscht werden , auf dem Postweg über den Austausch informieren.

Die Citibank bestätigt, verdächtige Buchungen weiter zu verfolgen und im Bedarfsfall schnell zu handeln. Die Citibank weist ausdrücklich daraufhin, dass der Kunde nicht für eventuell entstandene Schäden haften muss. Schäden werden in voller Höhe von der Citibank übernommen. Die Banken streiten sich allerdings noch, wer letztendlich die Schäden tatsächlich übernehmen muss. Entweder die Banken selber oder die Kreditkartenfirmen wie Visa und MasterCard.

Neben Postbank, Sparkasse und den Volks- und Raiffeisenbanken ist die Citibank nun eine weitere große deutsche Bank, die die ausgegebenen Kreditkarten austauscht.

 

SWK Bank bessert beim Festgeldkonto nach

Selten sind sie geworden, die Ausnahmefälle, in denen sich die deutschen Sparer auch mal wieder über positive Zinsveränderungen freuen dürfen. Umso lieber sehen sie vermutlich die aktuellen Veränderungen bei den Festgeld-Zinsen der SWK Bank.

Als einer unter wenigen Anbietern schwimmt die Bank nun bei den Zinsen gegen den Strom, wenngleich sich die Korrekturen leider auch hier nur auf zwei der Festgeldkonto-Laufzeiten beziehen. Dafür fallen die Verbesserungen aber umso deutlicher aus: Auf die Anlagedauern mit 12 und 24 Monaten Laufzeit.

Für die einjährige Laufzeit bekamen die SWK Bank Kunden vormals nur 2,20 Prozent Zinsen, nun gibt es immerhin 2,55 Prozent. Ein dickes Plus von 0,35 Prozent also für die Anleger. Bei der Laufzeit von zwei Jahren fällt die Erhöhung sogar noch deutlicher aus. Diese Anlagedauer lässt sich die SWK Bank beim Festgeldkonto neuerlich sogar ein halbes Prozent mehr kosten.

Somit sind es 2,80 Zinsen, bei einer Laufzeit von zwei Jahren garantiert sind. Im Bereich Festgeld schafft es die Bank mit dieser überraschenden Anhebung nun nach ganz oben aufs Treppchen. Zur Freude der Neukunden.
 

Neue Kreditkarten werden in Kürze ausgegeben

Die alten Kreditkarten sind eingezogen und neue werden benötigt. Die neuen Kreditkarten werden in Kürze an die Karteninhaber ausgegeben. Indessen fordern die Banken Entschädigungen von Visa und MasterCard. Allerdings haben die Kreditkartenfirmen die Banken bereits vor über 4 Wochen darüber informiert, dass Daten abhanden gekommen sein könnten.

Nun drohen ernsthafte Konflikte zwischen den deutschen Bank und den Kreditkartenfirmen wie Visa und MasterCard. Der Austausch einer Kreditkarte kostet die Bank bis zu zehn Euro. Einige Banken fordern die Kreditkartenfirmen auf die entstandenen Schäden zu ersetzen. Offizielle Anfragen bei Visa sind angeblich bei Visa noch nicht eingegangen.

Normalerweise sind die Banken für den Austausch der Kreditkarten verantwortlich und müssen die Kosten hierfür selber tragen. Der exakte Preis für das Austauschen einer Kreditkarte variiert von vier bis zu zehn Euro und hängt von Kreditkartenart und auch vom Kreditkartenmotiv ab.

Der Streit über die Übernahme der Austauschkosten von Visa und MasterCard interessiert die Kreditkarteninhaber allerdings nicht. Bereits ind en nächsten Tagen werden die ersten neuen Kreditkarten an die betroffenen Personen ausgeliefert. Betroffen sind mehr als 250.000 Karten allein bei der Sparkasse und bei den Volks- und Raiffeisenbanken.

 

Kreditkartenskandal: Erste Missbrauchsfälle gemeldet

Nachdem der Verdacht auf Kreditkartenbetrug in den vergangenen Tagen an die Öffentlichkeit gelangte, meldeten nun zahlreiche Medien die ersten tatsächlichen Schäden.

Wie die Postbank berichtete, soll es bereits diverse Kundenbeschwerden gegeben haben hinsichtlich der Buchung von Fehlbeträgen sowie Unregelmäßigkeiten. Auch die Postbank selbst haben bereits Auffälligkeiten entdeckt, wie ein Sprecher des Unternehmens bekannt gab. Es handele sich dabei jedoch nur um ein „geringes Maß“ – Zahlen wurden unterdessen nicht genannt. Die Kreditkarten betroffener Kunden seien umgehend gesperrt worden, ein Kreditkartenaustausch erfolgte. Noch sei nicht vollständig geklärt, ob die Unregelmäßigkeiten jedoch tatsächlich mit dem Kreditkartenskandal in Spanien zusammenhängen.

Bei anderen Banken, bei denen ein Kreditkartenaustausch vorgenommen wurde, sei der Tausch der alten Kreditkarte bislang nur vorsorglich erfolgt. Schäden sind bis dato noch nicht verzeichnet worden. Alleine in Deutschland werden vermutlich mehrere 100.000 Kreditkarten aus dem Verkehr gezogen und gegen neue Karten ausgetauscht werden.

Nicht nur dann, wenn die Kreditkarte Spanien selbst erreicht hätte, sind Missbrauchsfälle zu vermuten. Auch dann, wenn beispielsweise im Internet via Kreditkarte bezahlt worden ist, können Daten geklaut worden sein.

 

Schweizer Kreditkarten von Datenklau weniger stark betroffen

Schweizer Kreditkarten von Datenklau weniger stark betroffen
Während in Deutschland aktuell mehrere 100.000 Kreditkarten ausgetauscht werden, gaben Schweizer Kreditinstitute Entwarnung. Angeblich seien die Schweizer Kreditkarten aufgrund ihrer modernen Chip-Technologie deutlich weniger stark gefährdet vom Datenklau in Spanien.

Die beiden Kreditkarten ausgebenden Institute Viseca und Swisscard bestätigten, dass ihre Kreditkarten zwar betroffen sein könnten, jedoch durch den Chip besonders sicher und vor Missbrauch geschützt seien. Das Unternehmen Viseca gibt unter anderem die Kreditkarten der Schweizer Raiffeisenbanken, sowie der Migrosbank und der Bank Coop heraus.

Auch die Swisscard Kreditkarten der Credit Suisse seine laut Unternehmenssprecher Urs Knapp nicht besonders bedroht vom Kreditkartenbetrug – Auffälligkeiten seien bislang nicht bemerkt worden, ein Kreditkartenaustausch soll demnach erst einmal nicht stattfinden.

Während deutsche Kreditkarten meist nur mit einem Magnetstreifen ausgestattet sind, die den Missbrauch der Karte vereinfachen, sind Schweizer Karten mit dem EMV-Chip ausgerüstet, der mit Hilfe einer Firewall vor dem Missbrauch der Kartendaten durch Dritte schützt.

 
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