
Die französische Hersteller Firma der Chips auf den EC-Karten steht und wirbt normalerweise für digitale Sicherheit. Der Chef des Konzerns Gemalto mit Sitz in den Niederlanden warb in der Vergangenheit immer mit Zuverlässigkeit und Sicherheit seiner Chips. In diesen Tagen wird der Konzern Gemalto eher mit Unsicherheit und Unzuverlässigkeit in Zusammenhang gebracht.
Austausch der betroffenen EC-Karten wäre teuer
Würden die Banken alle Karten der Kunden austauschen so schätzen Experten die Kosten auf fünf bis zehn Euro pro Karte. Der einfachere Weg also wäre die vorhandenen Chips auf den Karten umzuprogrammieren. Ursache für den falsch programmierten Chip ist die Jahreszahl 2010. Diese kann von den Kassenterminals und Geldautomaten nicht gelesen werden. Betroffen sind nur deutsche Karten. In anderen Ländern treten diese Fälle nicht auf.
Lösung der Probleme
Für die Lösung der Probleme versprechen die Banken und Sparkassen die Geldautomaten bis Februar mit einer speziellen Software auszurüsten. Die spezielle Software soll die Fehler auf Millionen von Kreditkarten und EC-Karten beheben. So kann ein kostspieliger Austausch sämtlicher Karten verhindert werden.
Aktualisierung der Software auf dem Chip der EC-Karten
Für den Kunde besteht am Geldautomat die Möglichkeit seinen Chip auf der Karte zu aktualisieren. Die Filialen der Sparkasse ziehen in Betracht eigens dafür vorgesehene Automaten für die Chip-Umprogrammierung bereitzustellen. Laut Schätzungen sind rund 30 Millionen Karten in Deutschland darunter auch einige Besitzer, die ihre Karte durch Tagesgeldkonten erhalten haben. Somit hat laut Statistik mehr als jeder Dritte auf seinen Karten einen Fehler.
Wer kommt für den entstandenen Schaden auf?
Der entstandene Schaden ist groß. Der französische Hersteller der Chips hat bereits die Verantwortung für die falsche Programmierung der Chips übernommen. Der Hersteller ist weltweiter Marktführer mit einem Anteil von circa 40%. Nach Einschätzung von Experten liegt der Schaden bei ein paar Milliarden Euro. Die Kurse an der Börse des französisch-niederländischen Herstellers sind bereits gesunken.
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