Im Jahr 2009 waren die negativen Auswirkungen des globalen Kapitalismus voll spürbar. Die Wirtschaftskrise schlug um sich, und zwang den Staat dazu, wichtige geldpolitische Instrumente zur Sicherung und Stabilisierung der Wirtschaft einzusetzen.
Unter anderem wurde im Zuge der Finanzkrise auch der Leitzins gesenkt. Bis heute liegt dieser auf einem Rekord-Tiefstand von 1 Prozent.
Niedriges Zinsniveau: Auch Tagesgeld ist betroffen
Der Leitzins reguliert den Kapital- und Geldmarkt – und schlussendlich orientieren sich demnach auch die Tagesgeld Zinsen daran.
Die Zinsen von Sparanlagen wie Tagesgeldkonten haben in den vergangenen Monaten eine negative Entwicklung durchlaufen – und auch jetzt noch passen immer wieder Tagesgeld Anbieter ihre Konditionen nach unten an.
Wird der Leitzins erhöht?
Würde der Leitzins wieder erhöht werden, so würden auch die Renditen für Tagesgeldkonten und andere Sparanlagen wieder anziehen. Allerdings würden sich auch die Kreditzinsen wieder erhöhen – was angesichts der prekären Lage zahlreicher Unternehmen und der hohen Staatsverschuldung negative Auswirkungen hätte. Deshalb ist in den kommenden Monaten wohl nicht mit einer Erhöhung des Leitzinses zu rechnen. Vielmehr glauben Experten, dass frühestens in der zweiten Jahreshälfte eine Veränderung stattfinden wird.
Tagesgeldkonto bleibt eine gute Wahl
Das Tagesgeldkonto bleibt dennoch eine interessante Geldanlage, die Sicherheit, Flexibilität und immer noch verhältnismäßig gute Renditen mit sich bringt. Wer den Tagesgeld Vergleich nutzt, kann stets die besten Angebote auf dem Markt ausfindig machen und bestmögliche Erträge erzielen.
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