Die Anzahl der Datendiebe nimmt immer mehr zu. Die Maschen sensible Kunden- und Kontodaten auszulesen werden immer dreister. Daher ziehen einige große Institute zahlreiche Kreditkarten ein und tauschen diese aus. Allein die Volks- und Raiffeisenbanken haben aufgrund eines Verdachts auf Diebstahl bei einem spanischen Dienstleister ungefähr 60.000 Karten aus dem Verkehr gezogen. Dies berichtete ein Sprecher des genossenschaftlichen Bankenverbandes BVR der "Financial Times Deutschland".
Auch bei der Deutschen Bank werden zehlreiche Karten ausgetauscht. Die Banken zahlen lieber die enormen Geldsummen für den Austausch der Kreditkarten, als dass sie die drohenden Ausfälle und Falschbuchungen tragen müssen. Bei den Kreditkarten müssen die Banken selbst für die Ausfälle aufkommen.
Die Verdächtigen sitzen in Spanien. Betroffen sind die Karten von MasterCard und Visa. Alle in Spanien eingesetzten Kreditkarten der vorher genannten Hersteller sind verdächtig. Unklar ist auf welche Art und Weise die sensiblen Kreditkartendaten "gestohlen" wurden. Visa bestätigte die aktuellen Ermittlungen bei der Nutzung der Kreditkarten in Spanien, wollte dazu aber noch keine Stellung nehmen. Die Barclaycard hat vor einigen Tagen bereits viele Kreditkarten eingezogen. Wir berichteten darüber.
| < Zurück | Weiter > |
|---|